Markus Herdieckerhoff

„ Ich liebe Klettern wegen der Herausforderung, der Anstrengung, den Erfolgserlebnissen, den Reisen zu Klettergebieten, den Leuten die man kennenlernt, der Vielseitigkeit der Bewegungen, um nur ein paar der wundervollen Dinge am Klettersport zu nennen. “

Markus'
Wettkampferfolge

  • Bayerischer Meister, Junioren, Lead
  • Bayerische Vizemeister Climb Free, Junioren, Bouldern
  • 1. Platz Oberlandcup

Markus'
Erfolge am Fels

  • Sportklettern:
  • Kale Borroka (8b+), Siurana
  • Sono Indifferente (8b)
  • Opportunist (8b), Schleierwasserfall
  • Ne pas toucher a ma bite (8a+) im 2.Go
  • Cool your Foot man (8a+)
  • Suers Froides (8a+)
  • La femme blanche (8a+)
  • Ser Purista me Depista (8a onsight), Margalef
  • insgesamt 37 Routen 8a oder schwerer
  • Bouldern
  • Nothing Changes (8a)
  • Natural Ites (7c+/8a)
  • Du côte de Seshuan (7c+)
Mehr über Markus bei Digital Rock

Markus
über Mantle

„ In meiner Kletterlaufbahn habe ich viel verschiedenes Chalk ausprobiert. Manches war zu hart, zu weich, zu bröselig oder zu pulverig… Und irgendwie hat es Mantle geschafft genau die goldene Mitte zu treffen, für das perfekte Chalk. “

Fragen an Markus

Wie verbringst du normalerweise deine Freizeit?

Den Großteil meiner Freizeit verbringe ich wohl in den Bergen. Sportklettern und Alpinklettern in den in den Alpen, und wenn mal länger Zeit auch irgendwo anders auf der großen weiten Welt. Im Winter und Frühjahr bin ich viel beim Skitouren gehen unterwegs. Von all diesen Abenteuern mach ich gerne Fotos und Videos. Unter der Woche bin ich recht häufig in der Boulderwelt beim Trainieren und Training geben anzutreffen.

Gib uns einen „Fun-Fact“ über dich oder ein Ereignis in deiner Kletterlaufbahn.

Meine plötzliche Beförderung zum Bergführer: Als ich im Sommer in mit meinen zwei Geschwistern in der Cordillera Blanca, die wundervollen Anden Peru's, unterwegs war, versuchten wir uns an unserem ersten 6000er, Tocllaraju ( 6034m ). Ein guter Freund meines Bruders, Schuyler, der schon einiges an Berg und Gletschererfahrung gesammelt hatte, war auch dabei und führte unsere kleine Gruppe an. Alles geplant, Ausrüstung ausgeliehen, einen Esel bis zur Hütte organisiert und los ging das Abenteuer. Von der Hütte aus erst mal eine Eingehtour auf den Urus, bis dahin mit 5423m auch mit Abstand mein höchster Berg und ein ganz schön rasanter Einstig was die Höhe angeht. Am nächsten Tag dann los auf die Expedition: Erstes Gletschercamp auf 5000m, zweites Gletschercamp auf 5350m, und von dort aus soll es am nächsten morgen ganz hinauf gehen. Wir starten um 3 Uhr in der Früh, schnell ein kaltes Outmeal heruntergewürgt und los bei -10 Grad Celcius. Es geht steil den Gletscher hinauf und ist sehr anstrengend, viel geschlafen hat keiner. Nach ein paar Stunden stehen wir vor der ersten großen Herausforderung, einer 100 Meter hohen bis 80 Grad steilen Eiswand. Schuyler geht es sehr schlecht, er ist höhenkrank geworden und ihm bleibt nichts anderes übrig als zum Camp abzusteigen. Da stehen wir nun vor der großen Eiswand, aber an umkehren ist eigentlich noch nicht zu denken. Na dann mal los denke ich mir, ist ja gar nicht so anders als Mehrseillängen klettern. Also übernehme ich die Führung und steige die paar Seillängen Eisklettern vor. Stück für Stück arbeiten wir uns von dort an Richtung Gipfel. Es wird mit jedem Schritt anstrengender und geht nur sehr langsam voran, die Höhe setzt uns ganz schön zu. Aber es geht noch weiter. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit stehen wir vor der Gipfelpyramide. Aber das war es leider auch, eine viel zu dünne Schneebrücke und danach eine senkrechte Eiswand. Das letzte Stück ist einfach zu gefährlich und wir sind zu erschöpft. Wir haben es knapp über 6000 Meter geschafft. Wir pausieren kurz und machen uns an den nicht weniger abenteuerlichen Abstieg. Nach mehreren Stunden sind wir wieder im Camp und haben somit das schlimmste überstanden. Alle sind unglaublich erschöpft aber gesund und unverletzt. Und um ein Abenteuer reicher, das wir so schnell nicht vergessen werden.

Was sind deine langfristigen und/oder kurzfristigen Ziele?

Nachdem ich mein letztes Ziel, vor kurzem abhaken konnte (meine erste 8b in Italien geklettert =D ), ist es Zeit für neue und größere Ziele. Der nächste Grad am Fels gehört da natürlich dazu. Beim nächsten längeren Urlaub werde ich also mal mein Glück in einer 8b+ versuchen. Außerdem will ich im Winter und Frühjahr ein paar anspruchsvolle Berggipfel erklimmen und mich im Sommer an ein paar schwierigen und auch alpineren Mehrseillängen versuchen. Eine schwere Tour im Rätikon zu machen wäre der Hammer!

Blogbeiträge von Markus

Top Athleten vertrauen auf Mantle

Leidenschaft teilen. Erfahrungswerte verbinden. Professionell ausstatten. Wir sind dankbar in engem Kontakt mit namhaften Athleten zu stehen mit denen wir gemeinsam die Leidenschaft für den Klettersport ausleben können, um auf diese Weise gemeinsam innovative Produkte entwickeln und eine professionelle Ausstattung gewähren zu können.

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